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Volker Hermes

Coleoptera Jamnitzer punktum, Acryl und div. Gaffitimarker auf NEssel, 2016, 105 x 80 cm
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Vita

geboren 1972 in Wegberg

1992–1995 Philosophiestudium, Heinrich Heine Universität Düsseldorf
1995–2002 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Dieter Krieg
2000 Meisterschüler bei Dieter Krieg

Ausstellungen (Auswahl)
2018 île Flottante, Britischer Pavillon, Architekturbiennale, Venedig
2018 fly like paper (für Mira), Galerie Bräuning Contemporary, Hamburg (E)
2018 frozen moments, Rheinisches Eisenkunstguss-Museum, Sayn
2017 Akademie, KIT, Kunst im Tunnel, Düsseldorf
2017 5, Bräuning Contemporary, Hamburg
2016 50 contemporary artists, Enter Art Foundation, Berlin
2015 Positions Berlin, Bräuning Contemporary, Berlin
2014 HUMBOLDT HYBRIDE, Bräuning Contemporary, Hamburg (E)
2013 HANG zur Kunst, Bräuning Contemporary, Stuttgart
2012 PARFORCE, Bräuning Contemporary, Hamburg (E)
2012 S/W TRIFFT FARBE, CAS Galerie, Salzburg
2012 N1-H1L, Kunstraum Coelner Zimmer, Düsseldorf (E)
2011 MYSTERION/ Bräuning Contemporary, Brandshof, Hamburg
2009 GAYDAR VOL 1, INSIGHT OUTSIGHT, Galerie ZeitZone, Berlin
2009 JUNGFERNHÖHLE, Souterrain Siemer, Düsseldorf (E)
2009 PENSION, Ausstellungsprojekt im öffentlichen Raum Münsterplatz, Konstanz
2008 ICH SUCHE DU, Kunstverein Heinsberg (E)
2007 BACK FROM ISRAEL (Dramamaterial), Atelier am Eck, Düsseldorf
2007 METAMODERN, Showroom Tina Miyake, Düsseldorf (E)
2006 KUNSTRASEN 2006, Ersatzbank der Gefühle, Stadtmuseum, Halle/Saale
2006 BLURR, die Ausstellung. 15 Jahre pour le rebel youth, Galerie Kunstbüro Düsseldorf
2006 PANIM (FACE) PYRAMIDA, center for contemporary art, Haifa, Israel
2005 ME MYSELF AND I, Gutleut 15 Ausstellungsraum, Frankfurt/M.; Glue, Berlin; Konsortium Düsseldorf
2005 THE LITTLE HOUSE ON THE PRAIRIE, Beit Ta Tharbut, Ein Hod, Israel (E)
2005 SCHÖNE SCHEINE (KUNST UND GELD), Heart Gallery, Mannheim
2004 SPÖRT IS MÖRD, CirkulationsCentralen Gallery, Malmö, Schweden (E)
2004 CO_OP, Kunstverein Hildesheim (mit Jörg Rothhaar) (E)
2003 ICH UND WOLFGANG, Galerie Kunstbüro Düsseldorf (E)
2003 LOW ON EARTH (mit Friederike Dieckmann), Tanzhaus NRW, Düsseldorf (E)
2002 FÜR DEN INNENBEREICH, Galerie Alfred Knecht, Karlsruhe
2002 BEL AIR BENCH, Het Glazen Huis, Amsterdam (E)
2001 REBEL WAS MY MIDDLE NAME, Kunstverein Metzgerei Schnitzel, Düsseldorf (E)
2000 FLAG PARADE, Museum Abteiberg, Mönchengladbach

Projekte (Auswahl)
2018 Gastdozent der "nuans-Sommerakademie" Arbeitsplatz und Gesamtkunstwerk, Sayner Hütte, Sayn
2017 CORNUCOPIA, Aktion im öffentlichen Raum mit Studenten der Kunstakademie Düsseldorf im Rahmen des Projekts "Von fremden Ländern in eigenen Städten" (MAP)
2016 Originalbemalung von Kostümen für „Die Sache Makropulos“ von Leoš Janáček, Kostümbild Christof Hetzer, Regie David Hermann, Deutsche Oper, Berlin
2015 5 Collagen für das Foyer des Kom(m)ödchen Düsseldorf
2013 Bildbeiträge für den Kino-Film „Only Lovers Left Alive“, Regie: Jim Jarmusch
2011 Auftrag zur Originalbemalung von Kostümen für „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner, Kostümbild: Wolfgang Gussmann, Regie: Willy Decker, RuhrTriennale 2011
2010 Malen der Stoffe für die Kostüme für die Uraufführung der Oper "Gisela" von H. W. Henze, Kostümbild: Christof Hetzer, Regie: Pierre Audi, RuhrTriennale
1999–2002 Mitgründung und Kurator des Ausstellungsraum PLUS e.V. in Düsseldorf

Stipendien/Preise
2005 Artists Residency in Ein Hod, Israel
2003 Aufenthaltsstipendium des Palazzo Barbarigo della Terrazza, Venedig
2003 Sonderpreis des Szpilman Awards, Hamburg
2002 Reisestipendium des Kunstvereins Düsseldorf
1999–2001 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes

Text

Volker Hermes, geb. 1972, zeichnet und malt kraftvoll und direkt, mit Beharrlichkeit und viel Humor. Seine Bilder und Zeichnungen sind stets in umfassende Projekte eingebunden, innerhalb derer Hermes nahezu wissenschaftlich dem Kern seines Themas auf den Grund geht. Zu diesen Projekten gehört eine mehrjährige Beschäftigung mit dem Thema Portrait und in jüngerer Zeit mit dem Sujet der historischen Schlachtenmalerei und der Seestücke.

Seine Arbeiten sind stets Ausdruck eines intensiven Auseinandersetzens mit der Kunst. So dienen seine Portraits nicht der Ehre ihrer Protagonisten und die Seeschlachten nicht dem Ruhm der alten Seefahrt. Zu Ruhm und Ehre gereichen Hermes' Malereien der Kunst selbst. Seine Bildfiguren exerzieren mit beeindruckender Virtuosität die Möglichkeiten malerischer Darstellung durch. Und diesen sind keine Grenzen gesetzt. Hermes verbindet geradlinige Konzeption mit malerischer Geste und aquarellhafte Malerei mit harter Eddingzeichnung und zeigt sich als Meister in beiden Feldern.

Malerische Lösungen müssen für ihn aus einem grundlegenden (künstlerischen) Prinzip mit innerer Logik hergeleitet sein. „Spürt der Betrachter dies auch nur unbewusst, ist mir das genug. Man muss nicht alles wissen, man kann aber viel spüren.“ Bei aller Analytik darf man Hermes' Malerei also vor allem auch genießen.